Archive for the ‘Bands’ Category

PostHeaderIcon Keane Comeback mit “Strangeland”

© ??????? ????????? - Fotolia.com

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„Oh simple thing, where have you gone? I’m getting old and i need somethong to rely on“, diese Textzeilen sangen Keane in einem ihrer berühmtesten Songs ‘Somewhere only we know’. Veröffentlicht haben die damals drei Engländer Tom Chaplin, Tim Rice-Oxley und Richard Hughes diesen Song bereits im Jahr 2004, die Band Keane existiert inzwischen seit 15 Jahren. Wie die Zeit vergeht, mag man die Band seufzen hören, und angesichts der Tatsache, dass sie schon vor acht Jahren darüber gesprochen haben, in ein gewisses Alter zu kommen und mehr Sicherheit zu brauchen, könnte man meinen, die Herren hätten sich inzwischen zur Ruhe gesetzt. Dem ist aber nicht so, unlängst haben sie ihr nunmehr viertes Album mit dem Titel ‘Strangeland’ veröffentlicht.

Vier Jahre ist es inzwischen her, das sich die Band mit neuem Material gemeldet hat. Nun schließt sich der Kreis, nach vier Jahren, inzwischen mit einem vierten Bandmitglied haben sie ihr viertes Album fertig und sind bereit, es der Welt zu zeigen. Soweit also eine runde Sache, die äusseren Voraussetzungen scheinen zu stimmen. Doch was haben die Bandmitglieder die letzten vier Jahre gemacht, was werden sie in ihren Liedern erzählen und werden sie sich musikalisch von ihren Wurzeln entfernen?

Wer Keane kennt, wird sofort die eine oder andere Melodie im Ohr haben, kleine, harmonische Popsongs sind die große Stärke der Band. Möchte man gemein sein, würde man ihre Musik gefällig oder Radiotauglich nennen, mag man sie spricht man von alternativen Popballaden. Bisher machte die Band eher mit Opulenz als mit Extravaganz auf sich aufmerksam, ein solides Songgerüst haben sie mit großen Gesten, Streichern und Arrangements aufgepeppt. Das hat sich auch auf der neuen Platte nicht geändert. Neu allerdings ist eine gewisse Experimentierfreudigkeit. Hier und da schleicht sich ein off-beat ein oder das Synthie sorgt kurze Zeit für Verwirrung. Die kleinen Experimente gehen aber in der übermächtigen Bodenständigkeit unter. ‘Strangeland’ scheint definitiv nicht der Versuch zu sein, sich aus altbekannten Mustern zu entfernen, vielmehr schafft sich die Band durch ihr Festhalten an Altbekanntem genau die Beständigkeit, die sie sich 2004 in ihrem Liedtext schon gewünscht haben.

PostHeaderIcon Rufus Wainwright – Out Of The Game

© carlos castilla - Fotolia.com

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Rufus Wainwright ist wieder da und das ist auch gut so, denn wir haben ihn vermisst. Endlich wird mal wieder Musik veröffentlicht, die nichts mit den Viva-Supercharts zu tun hat. Hier geht es auch ebenso wenig um die Begeisterung 13-jähriger Teenies. Zusammengefasst ist die Musik von Rufus Wainwright ein Stück Musikkultur für die, die etwas erwarten und sich nicht berieseln lassen. 

Doch wer ist Rufus Wainwright eigentlich? Rufus ist am 22. Juli 1973 in Rhinebeck (New York) geboren. Er ist Singer-Songwriter und Komponist. Von Filmmusik über Pop bis hin zur Oper – Rufus Wainwright ist ein Allarounder. Er hat bereits sieben Alben rausgebracht und Filmmusik komponiert. Und als ob das nicht genug wäre, vor einiger Zeit schrieb er seine erste klassische Oper sowie die Musik zu einem Theaterstück.

Diese Musikaffinität und Vielseitigkeit liegt jedoch in der Familie. Die Eltern von Rufus sind bekannte Folkmusiker und auch auf seine Schwester hat die Begeisterung für Melodien abgefärbt. Martha Wainwight ist ebenfalls eine bekannte Musikerin, die bereits mit dem Frontmann von Snow Patrol zusammen sang.
Doch zurück zu Rufus Wainwright. Mit seinen beeindruckenden leicht-schweren Melodien vermag er die Menschen zu begeistern. Wer glaubt ihn zu kennen, der irrt. Rufus ist ein Musiker, der sich nicht wiederholt. Er braucht die Abwechslung und das zeigt sich auch in seiner Musik wieder.

Er ist Künstler, durch und durch. Er muss sich ausprobieren, ob Oper, Pop, Film – alles kann interessant sein, doch nur, solange er sich das selbst aussuchen kann.
Man kann ihn in keine Schublade stecken. Er mag Elton John aber auch Steely Dan. Er lässt Genres ineinander verschmelzen und trotzdem ist er ein Fan der „Ära Genre“.
Rufus Wainwrights neues Werk ist eine Entdeckungsreise durch die Möglichkeiten der Musik und sein Bestreben nach der Demonstration der Vielseitigkeit der Musik, ist ihm ohnegleichen gelungen.

PostHeaderIcon Die Band Grimes

panthermedia.net/lifeloops Hoinkis

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Wie kommt ein Musiker eigentlich zu seiner Passion? Bei der Kanadierin Claire Boucher war es eher ein großer Zufall. Heute kennt man die junge Frau eher als „Grimes“, die in ihren Tracks heftige Beats, abgehackte Synthie-Linien und R’n'B-Elemente verwurschtelt. Zwei Alben und eine EP sind bereits in Eigenregie erscheinen, der dritte Longplayer namens „Vision“ ist gerade auf dem Weg.

Los ging ihr musikalischer Werdegang erst mit 21 Jahren – zuvor hatte sie noch nie Musik gemacht. Vor gut zwei Jahren zog die gebürtige Vancouverin nach Montreal. Dort arbeitet sie bei einem Radiosender – allerdings um Spenden einzusammeln. Sie lebt in einem Industriegebiet unter Junkies und Verlierern der Gesellschaft. Ihr Freundeskreis besteht aus vielen Musikern. Jedes Wochenende geht es in die illegalen Clubs oder zu ausgedehnten Jam-Sessions.

Angeregt beginnt sie schließlich selbst zu experimentieren: Mit einem 50 Dollar Keyboard, der Standard-Apple-Software GarageBand und einem billigen Mikro. Von Vornherein hat die junge Kanadierin eine Eigenschaft, die vielen anderen Musikern zu fehlen scheint: Den Willen zum Erfolg. Denn während kaum jemand ihrer ganzen Kumpels seine Lieder aufnimmt und vermarktet, veröffentlicht sie sofort ihre rauschenden Aufnahmen. So entstand schnell ihre erste LP „Geidi Primes“, die 2010 erst nur als Kassette und als Download auf ihrem eigenen Label erschien und schließlich 2011 vom Indie-Label No Pain In Pop offiziell rausgebracht wurde.

Noch im selben Jahr gibt es mit „Halfaxa“ bereits die zweite LP – offiziell ist Grimes längst ein Geheimtipp in der Whichhouse und Gothic-Szene, die gerade im Kommen ist. Ein düsterer und unheimlicher Sound irgendwo zwischen Science Fiction, Videospielen und alten Mythen.

Nach einem Auftritt bei einem der bedeutendsten Musikfestivals der Welt, dem South by Southwest in Texas, macht Claire ihr neu entdecktes Hobby zum Beruf. Und dass ihre kommende LP beim stylischen britischen 4AD erscheint, zeigt, dass ein Musiker vor allem eins braucht: Ein gesundes Selbstvertrauen.

PostHeaderIcon Ausblick: Die Tour 2012 von Casper

© Daniel Ernst - Fotolia.com

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Casper hat es geschafft. Seit letztem Jahr ist der Bielefelder, der mit bürgerlichem Namen Benjamin Griffey heißt, in aller Munde, in den Charts angekommen und zum Publikumsliebling avanciert. Bis zum Erfolg war es aber ein verhältnismäßig langer Weg, so wie es sich für einen echten Rapper eben gehört. Keine Castingshow, sondern jahrelanges Tingeln durch kleine Clubs mit den verschiedensten Projekten sind es, die ihn dahin gebracht haben, wo er nun ist. 

2004 erscheint mit seinem damaligen Projekt ‘Kinder des Zorns’ die erste EP, die ihm bundesweit Aufmerksamkeit beschert. Zahlreiche Kollaborationen mit namenhaften Künstlern folgen, ein kleiner Exkurs in die Metal-Szene und schließlich das Debütalbum mit dem Titel ‘Hin zur Sonne’ im Jahr 2008. Der Rest ist Geschichte, seit der Veröffentlichung des neuesten Albums ‘Xoxo’ im letzten Jahr wird sein Telefon nicht mehr stillstehen. Casper ist mit seiner tiefen Stimme und seinem unverwechselbarne Mix aus Hiphop und Indie in den Charts, auf Studentenpartys und in Hiphopkellern gleichernaßen angekommen.

Für dieses Jahr ist eine ausgedehnte Deutschlandtour geplant, die den Bielefelder in riesige Hallen führt, die er schon im Vorverkauf mühelos ausgefüllt hat. Letztes Jahr war das Management noch vorsichtiger und hat kleinere Venues gebucht, was dazu geführt hat, dass viele Fans vor verschlossenen Türen standen. Diesmal wird geklotzt und nicht gekleckert, die ‘Der Druck steigt’ Tour setzte neue Maßstäbe und wird Sänger und Label eine ordentliche Portion Geld aufs Bankkonto spülen. 

Einziger Wehrmutstropfen ist die Absage von Cro, dem Rapper und Pandamaskenträger aus Stuttgart. Der hat seine Tourbegleitung nämlich nun doch wieder abgesagt, um sein eigenes Album fertig zu bekommen. Dennoch, Casper wird diesen Sommer kommen, sehen und siegen.

PostHeaderIcon Eine Plattenfirma gründen

Plattenspieler © somenski - Fotolia.com

Plattenspieler © somenski - Fotolia.com

Wer Musik liebt und Bands helfen will, eine Karriere aufzubauen, kann daraus im besten Fall ein Geschäftsmodell machen und eine eigene Plattenfirma gründen. Denn Geld lässt sich damit recht gut verdienen, geben die Deutschen laut einer Umfrage doch durchschnittlich 51 Euro pro Monat für CDs aus. Allerdings muss vor der Gründung einiges beachtet werden. Wichtige Anhaltspunkte sind die Rechtsform, Steuerfragen, Künsterlexklusivverträge und Bandübernahmeverträge.

Die Rechtsform: Für eine Plattenfirma empfielt sich die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Sie unterliegt dem Handelsgesetzbuch, zudem gibt es das Gesetz betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Darin können die Pflichten und Rechte der Gesellschaft beziehungsweise der einzelnen Gesellschafter nachgelesen werden. Wichtig zu wissen ist, dass eine GmbH im Schludfall mit ihrem Vermögen haftet – im schlimmsten Fall die gesamte Summe auszahlen muss. Die Gesellschafter ihrerseits haften nur mit dem Teil ihres Privatvermögens, das sie als Einlage für die Firma bestimmt haben. Zur Gründung einer GmbH gibt es spezielle Musterverträge.

Steuern: Zu entrichten ist vor allem die Umsatzsteuer. Eine GmbH muss außerdem Körperschaftssteuer bezahlen, Gewerbesteuer sowie Lohnsteuer und Kapitalertragssteuer.

Verträge: Mit einem Künsterexklusivvertrag bekommt die Plattenfirma die Exklusivrechte an der Vervielfältigung der Masterbände des Künstlers. So wird dieser Vertrag auch zwischen Firma und Künstler geschlossen. Das heißt, ein Großteil des Geldes, welches durch Vermarktung und Verkauf reinkommt, geht an die Plattenfirma. Dafür trägt diese aber im Vorfeld auch die Produktionskosten eines Albums, was kein unerhebliches finanzielles Risiko darstellt.

Bei einem Bandübernahmevertrag spart sich die Plattenfirma die Produktionskosten und bekommt damit nur die Verwertungsrechte an den bereits produzierten Masterbänden. Der Vertrag entsteht dann zwischen Plattenfirma und Produzent.

Wer nun glaubt, eine Plattenfirma sei das geeignete Geschäftsmodell für eine Selbständigkeit, sollte sich möglichst früh auch nach geeigneten Räumlichkeiten umschauen. Passende Büroräume, gerade auch für die Befürfnisse der Musikbranche, findet man auf Immobiliensuchportalen, etwa dem Immobilienmarktplatz immonet.de.

 

 

 

 

 

 

PostHeaderIcon 20. Todestag von Freddy Mercury

Der 24. November 1991 war ein denkwürdiger Tag für die Musikgeschichte und für den Kampf gegen Aids. Freddy Mercury, Frontmann der legendären Band Queen erlag an diesem Tag mit nur 45 Jahren der tödlichen Immunschwäche.

Die Songs, die er schrieb, können ohne anmaßend zu wirken als zeitlos beschrieben werden. “We are the Champions” beflügelt bis heute Gewinnertypen auf der ganzen Welt. Sein wohl markantestes Markenzeichen war der Schnauzbart. 

Der stimmgewaltige Mercury mit der zierlichen Statur beherrschte 3-Oktaven perfekt. Er wurde als Sohn indischer Eltern auf Sansibar geboren und liebte spektakuläre Bühnenshows, sowie den auschweifenden Lebensstil des Rock & Roll. Er hatte über die Jahre zahlreiche Liebhaberinen, outete sich dann aber recht früh als bisexuell. Sein musikalischer Erfolg wurde immer mehr von nächtlichen Exzessen begleitet. Er feierte ausgiebig und viel und lies dabei weder den Alkohol noch die Drogen aus. Er lebte zunächst in München und zog von dort in den Londoner Stadteil Kensington.

Diese Exzesse gingen nich spurlos an ihm vorbei und er infizierte sich bereits 1987 mit HIV. Viel wurde in den Medien über seinen Gesundheitszustand spekuliert, der sich immer drastischer verschlechterte, was ihm äußerlich deutlich anzusehen war. Erst in seinem Todesjahr gab er seine Erkrankung öffentlich zu und erlebte die Uraufführung seines eigens für die Olympiade komponierten Stückes “Barcelon” nicht mehr. Am 24.November 1991 erlag er einer Lungenentzündung, die er aufgrund der Immunschwäche nicht mehr abwehren konnte. 

Freddy Mercury ist bis heute eine Ikone geblieben, die Künstler rund um den Globus inspiriert. 2009 wählte das “Classic Rock” Magazin Mercury zum besten Rocksänger aller Zeiten. 

PostHeaderIcon Bandpromotion: Merchandising und Tourneeplanung

Jede junge Band will sich Gehör verschaffen. Wie bringt man aber die eigene coole Musik in die Ohren der Fans oder gar der Redaktionen und Medien? Nun, Musik ist und bleibt Geschmackssache. Aber wenn man sich und die Band gekonnt in Szene setzt, hat man sicherlich mehr und bessere Chancen, dass man wahrgenommen wird.

Am Anfang verfügt kaum eine junge Band über genug Mittel, um eine profesionelle Promotion-Agentur zu beauftragen. Das heißt, die Bandmitglieder müssen sich um die eigene Promotion alleine kümmern. Man braucht aber nicht gleich verzweifeln. Denn eine gute Bandpromotion ist auch bei kleinen Budgets gut zu realisieren. Man muss sich nur die Zeit nehmen und die vielen Möglichkeiten kennen lernen, die es gibt, um die eigene Band und die Musik in eine erfolgsversprechende Form zu verpacken.

Als erstes sollten sich alle Band-Mitglieder überlegen, welches Logo am besten zur Band und seiner Musik passt. Sobald man sich für ein schickes Logo entschieden hat, kann man es auch gestalten lassen. Dann kommen wir schon zu der Wahl der Promotion-Produkte, die mit dem Logo versehen werden sollen. Die Palette der Promotion-Produkte reicht dabei von Flyer über Aufkleber, Plakatte, Bandprospekte, Eintrittskarten bis hin zu Plektren, T-Shirts, Schlüsselbänder. All diese Bandpromotion-Artikeln transportieren das eigene Logo, setzen die Band professionell in Szene und helfen, den Fans in Erinnerung zu bleiben.

Insbesondere wenn ein Tourneee ansteht und geplant werden soll, kann man sich überlegen, welche Eintrittskarten man drucken lassen will. Wichtig ist auch zu entscheiden, welche Fan-Artikel man mitnehmen und bei den Auftritten verkaufen möchte. Außerdem sollte man all die geplanten Auftritte nicht auf der eigenen Homepage auflisten sondern auch in etlichen Veranstaltungskalender der besuchten Städte eingetragen. 

Selbstverständlich will nicht nur das Merchandising, sondern auch die erste Tour gut geplant sein. Eine erfolgreiche Tournee steht und fällt schließlich mit einer optimalen Beherbergung der Band. Eine preisbewusste Hotelsuche bei hrs könnte dabei eine wichtige Hilfe sein.

PostHeaderIcon “Oceans Kingdom” von Paul McCartney

Wirft man einen Blick auf Paul McCartney, zeigt sich hier ein Musiker, der über Reichtum und Ruhm hinaus scheinbar noch viel mehr als das erreichen wollte. Es war die Idee, der einflussreichste Musiker des 20. Jahrhunderts zu werden. Viele denken sich nun, er habe sich doch seinen großen Traum erfüllt. Doch McCartney selbst zweifelt an  seiner Rolle in der Musikwelt.

Sein neuestes Werk trägt den Namen “Oceans Kingdom“, womit das ehemalige Bandmitglied der weltberühmten und umjubelten Beatles ein Ballet schuf. Doch der Wettstreit scheint sich viel weniger an die derzeitge Musikwelt zu richten, als vielmehr an einen ehemaligen Kollegen, der schon lange nicht mehr unter uns weilt. Paul McCartney selbst beschreibt John Lennon als seinen Gegner. Ein Gegner, der schwer zu übertrumpfen ist, vor allem, seitdem dieser vor 31 Jahren Opfer eines Attentates wurde. So bleibt also nur, vor dem verbleibenden Rest der Menschen in der Musikwelt und darüber hinaus das Können zur Schau zu stellen.

Sein “Liverpool Oratorio” komponierte der Musiker bereits vor zwanzig Jahren. In etwa zur gleichen Zeit entstanden auch “Working Classical” und “Standing Stones”,eine sinfonische Dichtung über englische Steinkreise. Zuletzt entstand aus seiner hochmusikalischen Arbeit ein meisterhaftes Chorwerk, das sich “Ecce Cor Meum nennt”. Alles was fehlte, um die Reihe seiner Stücke komplett zu machen, war ein Ballett. Damit holte Paul McCartney nun auf und präsentiert, wie schon bei “Octopusses Garden” oder “Yellow Submarine” ein Unterwasserwerk, das sich in Form einer viersätzgen Tanzsuite als Auftragswerk des New York City Balletts zeigt. Wer sich nach dem Meer sehnt, findet hier seine Ruhe in einer Geschichte um wogende Wellen, das reine Meer und die ebenso reine Liebe zwischen Meereswesen.

PostHeaderIcon The Rapture sind zurück

The Rapture, Quelle: Jalapeño/Flickr.com

The Rapture, Quelle: Jalapeño/Flickr.com

Mit einem neuen Album sind sie zurück – The Rapture. ” In The Grace Of Your Love” heißt ihre neue Platte und vereint Post-Punk mit Dancefloor Beats mehr denn je zu einer neuen Art des “Disco Punks.”

Einige Zeit haben sich The Raptureim Hintergrund gehalten, doch mit dem neuen Album, welches auch fast unbemerkt das Saxofon wieder salonfähig macht, treten sie zurück ins Rampenlicht.

1998 gegründet sind The Rapture eine typische Band der Neunzigerjahre. Die New Yorker Jungs mit Luke Jenner als Sänger und Frontmann veröffentlichen 1999 ein Debüt-Album mit dem Namen Mirror,welches jedoch aus heutiger Sicht zu vernachlässigen ist. Damals zogen sie noch durch die Clubs kaum genug Geld in der Tasche, um sich über Wasser zu halten und schliefen so meist bei Leuten aus dem Publikum.  Nach dem Erscheinen ihres ersten Albums werden sie wie viele Bands in dieser Zeit in die “Disco Punk” Schublade gesteckt.

Sie kombinierten damals schon das Saxofon, welches jedoch eher in die Freejazz Richtung geht, als in die der Popachtziger. Heute jedoch wird es alles noch viel verrückter. Im neuen Album werden auch Instrumente wie das Akkordeon eingesetzt, um eine interessante Mischung aus Minimal-House-Vokals zu erzeugen.

Mit einem tollen neuen Album und viel Power sind The Rapture nun wieder am Start und wer die letzten beiden Alben “Echoes” und “Pieces Of The People We Love” schon gemocht hat, der wird “In The Grace Of Your Love” lieben!

 

PostHeaderIcon Das neue Album von den Red Hot Chilli Peppers

Die Band, Foto: l.i._flickr

Die Red Hot Chili Peppers veröffentlichten vor kurzem ihr neues, zehntes Studioalbum „I’m with you“. Der SPIEGEL-Reporter für Kultur, Andreas Borcholte, zog zu dem neuen Album der Peppers folgendes Fazit: “I’m With You” ist ein gutes, aber kein großes Album, es hat die üblichen Single-Hits, neben dem allzu flauschigen Songs, aber anhören kann man es sich.  es hat mit Rick Rubin einen Produzenten, der die Band in- und auswendig kennt, und mit Cover-Gestalter Damien Hirst einen veritablen Kunstanspruch.

Seit fast 30 Jahren gibt es die Peppers nun schon, einige nennen sie sogar die „kalifornischen Rolling Stones“, da sie ähnliche Meilensteine in der Rockmusik schufen.

Kritiker bemängeln hingegen, dass die Band immer schlechter wird, die Innovationen fehlen, die Musik schlicht und ergreifend nicht mehr das ist, was sie einmal war. Naja, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, daher enthalte ich mich auch einer Wertung dieser Ansicht. Fakt ist, dass die Peppers schon sehr lange im Geschäft sind und man ihnen sicherlich nicht verdenken kann, wenn sie nach neuen Sounds suchen und herumexperimentieren. Die Stimmen der Kritiker wären höchstwahrscheinlich genauso laut, würden die Peppers immer noch versuchen mit alten Sounds zu überzeugen. Eine Band entwickelt sich weiter und braucht den Mut zur Veränderung. Zumal die altbekannten Pepper-Songs ja nun wirklich nicht verloren sind. Songs wie „Californication“ oder „Under the Bridge“ laufen ja immer noch im Radio rauf und runter, sodass eine Veränderung des Musikstils endlich mal für ein wenig Abwechslung sorgen könnte. Des Weiteren sind die Herren der Peppers ja nun auch schon ein wenig älter geworden, ihr Musikgeschmack wird sich dementsprechend geändert haben und sich auf ihre neuen Songs spiegeln.