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Die schwedische Künstlerin Robyn

Robyn / neil365
Doch nicht nur auf Platte klingt Robin gut, auch in der diesjährigen Festivalsaison hat sie mal wieder gerockt und einzigartige Bühnenshows abgeliefert. Das erste was einem bei Robyns Konzerten auffällt ist dass die kleine Blonde die tatkräftige Unterstützung von zwei Schlagzeugern hat, das ist auch etwas ganz besonders. Auch bei den Telekom Street Gigs war Robin mit dabei, live spielen ist also ihr Ding.
Weniger bekannt ist Robyns echter Name. Eigentlich wurde sie nämlich im Jahr 1979 unter dem Namen Robin Miriam Carlsson geboren. Auch ihre Eltern waren sehr kreativ, sie waren beide als Schauspiel tätig. Das hat der talentierten Robyn wohl schon zu Kindertagen sehr viel mit auf den Weg gegeben.
Im zarten Alter von 12 Jahren nahm sie den Titelsong für eine schwedische Fernsehserie auf, das war wohl aller Karriere Anfang. Mit 16 begann sie dann ihre Laufbahn im Popmusikgeschäft. Schon damals wurde sie für drei Grammys nomminiert.
Robyn entwickelte sich weiter und weiter und wollte unbedingt aus ihrem alten Plattenvertrag aussteigen. Deswegen kaufte sie sich im Jahr 2004 frei und gründete ihr eigenes Label, nämlich Konichiwa Rekords. So gelang es ihr auch eigenständig ihre Musik veröffentlichen zu können ohne dabei stets auf andere zu hören.
Robin steht mitten in einem aufregenden Leben und wird wohl noch viele weitere tolle Songs veröffentlichen. Seit die Künstlerin ihre ganz eigene Musik macht hat sich viel an ihr verändert. Man darf gespannt sein wie es mit ihrer Erfolgsgeschichte weiter geht.
Das Wunder des letzten Winters: Die Band Hurts
Die wundervolle Band „Hurts“ ist im letzten Winter populär geworden. Doch es scheint, als gebe es die zwei smarten jungen Männer, welche stets in grauen Anzügen und hochgeknöpften Hemden auftreten, schon immer. Die Band setzt sich zusammen aus den beiden Musikern Adam Anderson und Theo Hutchcraft. Die beiden strotzen nur so vor Eleganz und stellen damit den perfekten „Schwiegermutter-Typ“ dar. Vor allem melancholische Synthie-Popsongs sind ihr Spezialgebiet. Deshalb triefen ihre Lieder auch vor Sentimentalität und Traurigkeit. Im Kontrast dazu steht der Name ihres ersten Albums „Happiness“, zu deutsch „Glückseligkeit“.
Ihr Song „Wonderful Life“ stürmte die Charts und kursierte wochenlang als traurige Schönheit in den Radios der Nationen. Minimalistisch ist das Lied, natürlich auch ein wenig kitschig. Es erfüllt eben alle Klischees eines guten Liebesliedes: ein Mann wird hierbei durch Liebe vor der Verzweiflung gerettet. Fast zu schön, um wahr zu sein.
Bandmitglied Theo Hutchcraft gab in einem Interview preis, dass ihn vor allem die Kombination aus Trauer und Hoffnung reizte. Sein Ziel sei es, „mit trauriger Musik Menschen zu erreichen“.
Die beiden Musiker sprechen in den Inhalten ihrer Songs oft von sich selbst. Die Musik half ihnen aus einer schweren Krise: keine Arbeit, kein Geld, keine Unterkunft, Winter. Sie schrieben das Lied, das sie selbst befreite. Nun genießen sie große Berühmtheit, ein Wandel, den die beiden kaum fassen können.
Die beiden hatten vorher schon in der Band „Daggers“ zusammengearbeitet, jedoch erfolglos. Der fröhliche 80-er-Sound, dem die beiden damals noch fröhnten, kam nicht an. Erst, als der Grundton ihrer Musik sich änderte, kamen die Bewunderer und Fans. Die beiden streiten übrigens gern ab, Bands aus den 80-ern wie Depeche Mode oder Tears for Fears, zu ähneln. „Dazu sind wir viel zu jung. Wir haben keine emotionale Bindung zu dieser Zeit,“ so Hutchcraft.




