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Mehmet Scholls neues Musiklabel
Der Ex-Kicker Mehmet Scholl tobt sich mittlerweile in vielen Bereichen aus. So hat der ehemalige Fußballstar nun zusammen mit Till Hofmann und dem Produzenten Gerd Baumann ein Musiklabel gegründet.
Das bunt zusammengewürfelte Trio hat bislang nur drei ebenso bunte Bands im Katalog, darunter Moop Mama, die für den richtigen Bass und Soul sorgen, der bayrische Liedermacher Keller Steff und Baloon Pilot für den Indie- und Jazzsound.
Bei aller Bescheidenheit viel die Gründungsparty in der Freiheizhalle aber umso mächtiger aus. Die Idee, ein Label zu gründen, entstand während der Produzentenarbeit mit Moop Mama. Nach langen Überlegungen, waren Hofmann und Baumann schnell klar, dass selber machen die bessere Lösung ist. Hofmann holte dann noch Mehmet ins Boot und die Gründung konnte schnell beginnen.
Die gemeinsame Arbeit scheint entspannt. Es ist nicht ständige Anwesenheit vor Ort gefragt und die Dinge können locker angegangen werden. Auch die Bands teilen das entspannte Gemüt mit ihren Produzenten, was für eine allgemeine gemütliche Atmosphäre sorgt.
Scholl sieht seine zukünftige Laufbahn als Trainer da auf keinen Fall als Hindernis. Zwar müssen einige Abläufe erst noch angepasst, die Arbeit miteinander noch mehr auf einander abgestimmt werden, doch das Team steht und scheut sich nicht vor den Aufgaben.
Kommen neue Bands hinzu, wird Baumann in Aktion treten. Die Fachdisziplin wird auf seiner Seite bleiben, so sagen seine beiden Mitbegründer, da er der einzige wäre, der genau weiß, was dabei zutun sei. Dafür übernimmt Hofmann dann ganz klar das Marketing und sorgt für die geschäftliche Richtigkeit.
Mehmet verlässt sich dabei ganz allein auf seine Liebe zur Musik und beobachtet die Arbeit der Bands, die auf der Bühne stattfindet. Die Energie, das Gefühl, seien ihm dabei am wichtigsten. Im besten Falle sollen daraus langfristige Zusammenarbeiten entstehen.
Das Musik-Trio will erst einmal mit seinen Aufgaben wachsen und sehen, was ihr neues Projekt für sie bereithält. Wichtig ist ihnen jedenfalls, sich auch um ihre Bands und Produkte zu kümmern, nicht einfach nur möglichst schnell Umsatz zu machen. Die Musik soll eindeutig in den Händen der Bands bleiben.




